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Kragarmregale
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Schwerlast-Kragarmregal Typ RRK Schwerlast-Kragarmregal Typ RRK
  • Hochwertige Stahlkonstruktion
  • Langgutlagerung bis 6000mm
  • In allen RAL-Farben möglich
5 Jahre Garantie CE EU Richtlinen Made in Germany
2.900,00 €
inkl. MwSt. | zzgl. MwSt anzeigen
2500,00 €
zzgl. MwSt. | inkl. MwSt anzeigen
Artikelnummer: MG10360
Produktinformationen

Kragarmregale kaufen für die optimale Langgutlagerung

Einige Baustoffe sind teilweise so sperrig, dass man sie nicht mal auf passende Paletten transportieren sowie auch lagern kann. Das gilt vor allem für langes und stabförmiges Stangenmaterial, wie zum Beispiel Entwässerungsrohre, Eisenstangen, Trockenbauprofile oder auch Holzbretter. Für eine Einlagerung dieser Waren eignen sich in der Regel auch keine Palettenregale. Von daher bewahrt man diese meistens auf sogenannte Kramarmregale auf. Ein Kragarm-Regal besteht üblicherweise aus einem sehr stabilen Ständer mit seitlichen Armen. Auf diesen entsprechenden Kragarmen kann man vor allem Langwaren sehr gut ablegen. Auch diese Regalart wird in der Regel aus bestimmten Stahlprofilen hergestellt. Hierfür gibt es für den Außenbereich verzinkte Varianten und auf besonderen Wunsch hin auch Dachkonstruktionen. Diese Systeme sind besonders flexibel, sehr leicht aufzubauen, ohne Probleme zu erweitern sowie auch in unterschiedlichen Höhen. Bei besonderem Bedarf kann ein Anbieter auch einzelne Bereiche von dem Regal mit Fachböden entsprechend ausstatten, um dort bestimmte kleinere Waren abzulegen. Kragarm-Regale gibt es zudem in mobilen Varianten.

Eine Sonderform ist bei Kragarmregalen die Option mit Schrägarmen. Hierbei verlaufen die Kragarme nicht komplett parallel zum vorhandenen Lagerboden, sondern sind beispielsweise in einem bestimmten Winkel schräg geneigt. Legt man beispielsweise Profile oder Leisten auf einen Kragarm, dann sind diese Waren sehr gut gesichert, weil diese automatisch auf den Schrägarmen in eine Mulde eines jeweiligen Faches rutschen können. Kragarm-Regale sind daher besonders geeignet, was die waagrechte Lagerung von entsprechendem Langgut, wie zum Beispiel Kantholz oder Latten betrifft. Es gibt zudem auch Spezialausführungen sowie Sonderlösungen, wie etwa Karossenregale für passende Autoverwerter oder auch das KFZ-Recycling. Als mögliches Lagersystem gehören Kragarm-Regale ebenfalls zu den Schwerlastregalen. Die genaue Tragfähigkeit hängt dabei von der Länge ab.

Denn je weiter diese Arme in den Raum entsprechend hinausragen, desto größer können diese in einem beladenen Zustand wirken. Das Einlegen von diesen Fachböden ist bei diesen Regalen ohne weiteres jederzeit möglich, jedoch nicht immer nötig. In sehr vielen Anlagen, wie zum Beispiel in Baumärkten, werden selbsttragende und lange Lagergüter einfach auf den Kragarmen abgelegt. Dort können sie platzsparend sowie übersichtlich verstaut und auch sicher wieder entnommen werden. Ganz im Gegensatz zu einer aufrechten Langgutlagerung besteht dabei deutlich weniger Gefahr, dass bestimmte Teile ins Rutschen oder sogar Kippen geraten. In vielen anderen Bereichen, wie etwa im Verkauf oder auch in der Verwaltung, werden die Kragarm-Regale meistens mit bestimmten Fachböden versehen, die ebenfalls das Lagern und Präsentieren von kleineren und nicht selbsttragenden sowie auch unterschiedlichen Gütern ermöglichen. Durch ein Schrägstellen der kompletten Ebenen können unter anderem Waren und Stangenmaterial entnommen werden. Weil es Kragarme in unterschiedlichen Tiefen und Längen gibt, lassen sich auf Wunsch auch mehrere Lagerebenen innerhalb von einem Regal einrichten. Bei durchdachten Aufbauten sind auch alle Ebenen sehr gut erreichbar sowie die Belastung eines Regals auch optimal verteilt. Alternativ zu einem Kragarm-Regal können alternativ auch Wabenregale mit Auszügen verwendet werden.

Der Aufbau von Kragarmregalen

Diese Regalart besteht meistens aus verschraubten oder auch verschweißten Stahlprofilen. Bei einem Einsatz im Freilager wird in der Regel verzinkter Stahl genutzt. Dabei schützt eine äußere Zink-Beschichtung den gesamten Stahl vor Durchrostung und Regen. Sehr viele Regalhersteller bieten für einen gesamten Außenbereich auch entsprechend überdachte Palettenregale. Diese Bedachung besteht sehr häufig aus sogenannten feuchte und empfindlichen Trapezblechen. Je nach dem Einsatzzweck kann ein Baustoffhändler diese Regale auch mit unterschiedlicher Belastbarkeit käuflich erwerben. Bestimmte Hersteller bieten zu dem Produkte für sehr schwere, mittelschwere sowie leichte Lasten an. Für ein Freilager sollte man daher auf sehr stabile Rahmen setzen. Hierbei spielen bei der Auswahl ebenso auch die Windlasten eine wichtige Rolle. Palettenregale hingegen verfügen normalerweise über entsprechend höhenverstellbare Regalfächer, wobei wiederum der Ausdruck „Fächer“ etwas irreführend ist. Da auch die Palette eine sehr stabile Unterlage für diese Ware bildet, haben diese Regalfächer in der Regel gar keine flächigen Böden. So stellt man stattdessen die beladenen Paletten auf einen der beiden horizontalen Auflageträger ab, die an den beiden Seiten mit einem Regalrahmen verbunden sind. Diese Palette übernimmt in Folge eine Brückenfunktion.

Ein Kragarm-Regal muss grundsätzlich aus einem Grundfeld sowie zwei Kragarmen bestehen, damit dieses auch richtig aufgebaut und zugleich genutzt werden kann. Das gilt allerdings nicht nur für ein Schwerlastregal, sondern eher für kleine sowie leichte Varianten, wie zum Beispiel im Flur, in der Küche oder im Keller. Jedoch lässt sich dieser bestimmte Basisaufbau bei gewissen Lagersystemen beliebig erweitern und vergrößern. Ein Basisfeld besteht in der Regel aus zwei Seitenteilen, zwei passenden Horizontalen sowie einem diagonalen Verbinder. Hierbei lassen sich im Anschluss weitere Anbaufelder entsprechend anschließen. Für jeden weiteren Anbau werden im Anschluss ein weiteres Seitenteil sowie zwei waagrechte Verbinder benötigt. Bei größeren Regalsystemen hingegen muss aus Stabilitäts- sowie Sicherheitsgründen immer wieder ein zusätzlicher Kreuzverband entsprechend montiert werden. Regalfelder sind für Kragarm-Regale in vielen unterschiedlichen Ausführungen, Höhen sowie Tiefen erhältlich. So kann auch nach den entsprechenden Einsatzbereichen, Belastungen und Raumangeboten das optimale System zusammengestellt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Grund- und auch Anbaufelder wegen der gesamten Stabilität entsprechend tief sein sollten, wie auch die nutzbaren Kragarme. Der Abstand von den Bodenstützen wird auch als ein Achsmaß bezeichnet und kann daher ebenfalls und je nach Hersteller, Material, System und geplanter Belastung immer wieder variieren.

Flexibilität der Kragarme

Paletten lagern nicht nur auf Fachböden, sondern auch nur auf zwei vorhandenen Auflageträgern.
Da die Palettenregale aus wenigen Stahlprofilen entsprechend konstruiert sind, lassen sich diese einfach und schnell aufbauen. Diese Systeme können außerdem zu jeder Zeit erweitert werden. So sind die Auflageträger zwar für die Aufnahme von Paletten gedacht, jedoch lassen sich in der Praxis auch andere Ladehilfsmittel darauf abstellen, wie zum Beispiel Gitterboxen. Baumärkte, die in der Regel über wenig Lagerfläche verfügen und zusätzlich auf dieser möglichst weitere Regale unterbringen wollen, können auch über eine Sonderform von Palettenregalen nachdenken. Mobile Systeme, die sich dabei räumlich entsprechend verschieben lassen. So stehen bei diesen Systemen die meisten Regale unmittelbar nebeneinander, ohne dass ein ständiger Bediengang angeordnet wäre. Ganz ähnlich, wie man es auch von verschiebbaren Bücherregalen, wie beispielsweise in großen Bibliotheken kennt. Will jedoch ein Lagermitarbeiter ein ganz bestimmtes Regal ansteuern, dann muss dieser unter Umständen einige Regale verschieben, bis wiederum am Zielregal ein passenden Gang für den Gabelstapler entstehen lässt. So lassen sich auf minimaler Grundfläche sehr viele Regale unterbringen.

Befestigung der Kragarme

Kragarm-Regale sind in der Regel als ein Stecksystem ausgeführt. Die dabei separat erhältlichen Kragarme werden meistens ohne Schrauben in die Ständer eines Regals eingehängt und zum Beispiel mit Sicherungsstiften gesichert. Wie bereits schon erwähnt, braucht man mindestens zwei Kragarme für ein Grundfeld und nochmals einen weiteren für jedes passende Anbaufeld. Möchte man noch zusätzliche Ebenen einrichten und für eine Langgutlagerung nutzen, kann man dafür einfach zusätzliche Kragarme in weitere Regalständer einhängen. Damit dieses Lagergut auch sicher darauf liegt und nicht versehentlich seitlich verrutschen kann, müssen dabei alle Arme auf ein- und derselben Ebene eingehängt sein. So haben Kragarm-Regale, die für eine einseitige Nutzung entsprechend vorgesehen sind, einen L-förmigen Ständer, der wiederum mit Bodenankern sehr fest im Untergrund verschraubt sind. In der Regel werden die entsprechenden Bodenanker immer mitgeliefert. Diese sind unbedingt erforderlich, um für eine gute Stabilität und Sicherheit zu sorgen. Dieses Regal kann entweder unmittelbar an der Wand oder auch an der Rückseite von einem anderen Regals montiert werden. Diese einseitige Variante eines Kragarmregals kann dabei nur von vorne mit einem Lagergut bestückt werden. Auch die Entnahme von gelagerten Teilen ist dabei nur von der Vorderseite möglich. Bei dieser Option lassen sich Kragarme zum einen auf der Vorder- sowie zum anderen auf der Rückseite einhängen. So können beide Seiten mit Langgütern bestückt werden und anschließend für eine Entnahme genutzt werden. Auch die seitlichen T-Ständer müssen mit den Bodenankern und Schrauben im Untergrund sehr sicher befestigt werden. Grundsätzlich ist die Fixierung eine sehr wichtige Voraussetzung für eine gute Stabilität des Regalsystems.

Feldlast und Fachlast bei Kragarmregalen

Die maximale und höchstzulässige Tragkraft von einem Kragarm hängt meistens von dessen Länge und Tiefe ab. Diese kann also auch sehr stark variieren. Aus der Anzahl aller für eine bestimmte Ebene eingesetzten Kragarme ergibt sich daraus eine maximale Fachlast. Angenommen, man verwendet 400 mm tiefe Kragarme, von denen wiederum jeder Arm eine maximale Tragkraft von 200 Kilogramm hat. Verbaut man davon drei bei einem einseitigen Regal, beträgt die Fachlast eines entstandenen Regalfelds 600 Kilogramm. Damit auch die Rechnung in der Praxis exakt stimmt, muss dieses Gewicht des Lagerguts jedoch gleichmäßig auf alle Kragarme entsprechend verteilt werden. Die Feldlast wiederum ist eine Last, die ein komplettes Regalfeld, das aus einer oder mehreren Lagerebenen besteht, maximal tragen kann. Der passende Wert ist dabei von der Höhe der Ständer sowie auch von der Tiefe eines Regals abhängig. Wird ein Regalsystem von beiden Seiten genutzt, darf dabei jede Seite höchstens bis zu der Hälfte der zulässigen Feldlast mit entsprechenden Gütern bestückt werden.

Kragarmregal als Fachbodenregal

Wie bereits schon beschrieben, benötigen Schwerlast-Kragarmregale nicht zwingend Fachböden. In vielen Fällen liegt das entsprechende Langgut, wie zum Beispiel Balken oder Stangen, unmittelbar auf den Kragarmen. Dennoch sind für dieses Regalsystem auch Fachböden erhältlich. Diese werden entweder auf die vorhandenen Kragarme oder auch auf dem Fuß eines Regalständers gelegt, so dass dabei eine komplette Ablagefläche entsteht. Die plane und geschlossene Oberfläche schützt dabei empfindliche und lange Teile vor möglichen Verformungen, wie etwa einem Durchbiegen. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass man ein Kragarmregal mit vorhandenen Fachböden ebenfalls für eine Lagerung von Kartonagen sowie anderen Behältern nutzen kann. Diese Regalböden werden dabei aus verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel Stahl, Spanplatte oder auch Kunststoff gefertigt und stehen dabei in verschiedenen Tiefen und Breiten zur Auswahl.

Weiteres Zubehör für Kragarmregale

Wenn man ein Kragarmregal kaufen möchte, kann man dabei auf Modelle und Systeme verschiedener Anbieter zurückgreifen. Einige lassen sich auch miteinander verbinden, doch gerade bei äußerst umfangreichen Anlagen, entsprechend geplanten Erweiterungen sowie auch schnell passende Ersatzteile, ist es durchaus sinnvoll, immer alles von einem Anbeter oder auch Hersteller zu haben. Das gilt vor allem auch für gebrauchte Regalteile oder Regalsysteme. Vor allem im gewerblichen sowie industriellen Bereich werden oftmals robuste Lagerregale sehr häufig gebraucht angeboten und auch gerne gekauft. In der Regel braucht man für jedes Regal immer zwei Kragarme in den benötigten Tiefen. Für jedes Feld zwei entsprechende Horizontalverbinder und vor allem bei größeren Anlagen einen zusätzlichen Diagonal- und Kreuzverbinder, die man alle paar Felder zum Grundfeld anbauen muss, um ein auch Regal zu stabilisieren. Im gesamten Lieferumfang ist in der Regel nur ein solcher Verbund enthalten, der für ein Grundfeld vorgesehen ist. Verbinder für zusätzliche Anbauten kann man dann als Zubehör separat bestellen. Zum weiteren Zubehör zählen unter anderem Fachböden und Nivellierplatten aus einem Kunststoffmaterial für unebene Untergründe sowie auch Abrollsicherungen, die wiederum verhindern, dass ein Lagergut aus einem Regal rollen oder auch rutschen kann. Gerade bei geneigten Lagerebenen ist es zudem sehr wichtig, dass jeder Kragarm eine Abrollsicherung besitzt.

Die Sicherheit für Kragarmregale

Nahezu alle Schwerlast-Kragarmregale werden aus einem pulverbeschichtetem sowie verzinkten Stahlblech hergestellt. Diese Regale werden dabei zerlegt geliefert und anschließend vor Ort aufgebaut. Bei der Montage und Nutzung sollte man die folgenden Sicherheitshinweise berücksichtigen, um sich vor möglichen Pannen sowie Schäden zu schützen. Der Stützrahmen dieser Regale muss beim Aufstellen auf jeden Fall senkrecht stehen und exakt ausgerichtet werden. Dabei ist nur eine kleine Abweichung tolerierbar, da diese die Standsicherheit eines Regals nicht negativ beeinflussen kann. Hierfür sollte man passende Unterleg- oder auch Nivellierplatten aus Kunststoff verwenden, um entsprechend größere Abweichungen auszugleichen. Bei einem unebenen Boden werden diese Platten einfach unter die Regalständer gelegt. Für eine Montage, sowie den Aufbau und auch die Nutzung von Kragarmregalen gelten dabei die berufsgenossenschaftlichen Regeln.

Laut diesen Vorschriften muss bei diesen zusammenhängenden Regalsystemen grundsätzlich jedes fünfte Feld zusätzlich mit angeschraubten Kreuzstreben gesichert werden. Ebenso sollte man die optional erhältlichen Abrollsicherungen für entsprechende Ständerfüße und Kragarme verwenden, um die gesamte Sicherheit im Lager damit zu erhöhen. Diese Abrollsicherung wird mit Schrauben an der Oberseite entsprechend befestigt und sorgt dafür, dass dabei nichts aus einem Regal rollt, fällt oder rutscht. Diese sind aus einem verzinkten Metall sowie meistens in zwei Höhen erhältlich. Schwerlast-Kragarmregale sind dabei sowohl für Innen- wie auch Außenbereiche im Handel erhältlich. Regalsysteme, die für den Außenbereich mit einer zusätzlichen feuerverzinkten Oberfläche erhältlich sind, können ebenso auch in geschlossenen Räumen problemlos genutzt werden. Regalsysteme für den Innenbereich wiederum nicht in Außenbereichen, wo sie unter Umständen auch Witterungseinflüssen ungeschützt ausgesetzt sind.

Einige Baustoffe sind teilweise so sperrig, dass man sie nicht mal auf passende Paletten transportieren sowie auch lagern kann. Das gilt vor allem für langes und stabförmiges Stangenmaterial, wie... mehr erfahren »
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Kragarmregale kaufen für die optimale Langgutlagerung

Einige Baustoffe sind teilweise so sperrig, dass man sie nicht mal auf passende Paletten transportieren sowie auch lagern kann. Das gilt vor allem für langes und stabförmiges Stangenmaterial, wie zum Beispiel Entwässerungsrohre, Eisenstangen, Trockenbauprofile oder auch Holzbretter. Für eine Einlagerung dieser Waren eignen sich in der Regel auch keine Palettenregale. Von daher bewahrt man diese meistens auf sogenannte Kramarmregale auf. Ein Kragarm-Regal besteht üblicherweise aus einem sehr stabilen Ständer mit seitlichen Armen. Auf diesen entsprechenden Kragarmen kann man vor allem Langwaren sehr gut ablegen. Auch diese Regalart wird in der Regel aus bestimmten Stahlprofilen hergestellt. Hierfür gibt es für den Außenbereich verzinkte Varianten und auf besonderen Wunsch hin auch Dachkonstruktionen. Diese Systeme sind besonders flexibel, sehr leicht aufzubauen, ohne Probleme zu erweitern sowie auch in unterschiedlichen Höhen. Bei besonderem Bedarf kann ein Anbieter auch einzelne Bereiche von dem Regal mit Fachböden entsprechend ausstatten, um dort bestimmte kleinere Waren abzulegen. Kragarm-Regale gibt es zudem in mobilen Varianten.

Eine Sonderform ist bei Kragarmregalen die Option mit Schrägarmen. Hierbei verlaufen die Kragarme nicht komplett parallel zum vorhandenen Lagerboden, sondern sind beispielsweise in einem bestimmten Winkel schräg geneigt. Legt man beispielsweise Profile oder Leisten auf einen Kragarm, dann sind diese Waren sehr gut gesichert, weil diese automatisch auf den Schrägarmen in eine Mulde eines jeweiligen Faches rutschen können. Kragarm-Regale sind daher besonders geeignet, was die waagrechte Lagerung von entsprechendem Langgut, wie zum Beispiel Kantholz oder Latten betrifft. Es gibt zudem auch Spezialausführungen sowie Sonderlösungen, wie etwa Karossenregale für passende Autoverwerter oder auch das KFZ-Recycling. Als mögliches Lagersystem gehören Kragarm-Regale ebenfalls zu den Schwerlastregalen. Die genaue Tragfähigkeit hängt dabei von der Länge ab.

Denn je weiter diese Arme in den Raum entsprechend hinausragen, desto größer können diese in einem beladenen Zustand wirken. Das Einlegen von diesen Fachböden ist bei diesen Regalen ohne weiteres jederzeit möglich, jedoch nicht immer nötig. In sehr vielen Anlagen, wie zum Beispiel in Baumärkten, werden selbsttragende und lange Lagergüter einfach auf den Kragarmen abgelegt. Dort können sie platzsparend sowie übersichtlich verstaut und auch sicher wieder entnommen werden. Ganz im Gegensatz zu einer aufrechten Langgutlagerung besteht dabei deutlich weniger Gefahr, dass bestimmte Teile ins Rutschen oder sogar Kippen geraten. In vielen anderen Bereichen, wie etwa im Verkauf oder auch in der Verwaltung, werden die Kragarm-Regale meistens mit bestimmten Fachböden versehen, die ebenfalls das Lagern und Präsentieren von kleineren und nicht selbsttragenden sowie auch unterschiedlichen Gütern ermöglichen. Durch ein Schrägstellen der kompletten Ebenen können unter anderem Waren und Stangenmaterial entnommen werden. Weil es Kragarme in unterschiedlichen Tiefen und Längen gibt, lassen sich auf Wunsch auch mehrere Lagerebenen innerhalb von einem Regal einrichten. Bei durchdachten Aufbauten sind auch alle Ebenen sehr gut erreichbar sowie die Belastung eines Regals auch optimal verteilt. Alternativ zu einem Kragarm-Regal können alternativ auch Wabenregale mit Auszügen verwendet werden.

Der Aufbau von Kragarmregalen

Diese Regalart besteht meistens aus verschraubten oder auch verschweißten Stahlprofilen. Bei einem Einsatz im Freilager wird in der Regel verzinkter Stahl genutzt. Dabei schützt eine äußere Zink-Beschichtung den gesamten Stahl vor Durchrostung und Regen. Sehr viele Regalhersteller bieten für einen gesamten Außenbereich auch entsprechend überdachte Palettenregale. Diese Bedachung besteht sehr häufig aus sogenannten feuchte und empfindlichen Trapezblechen. Je nach dem Einsatzzweck kann ein Baustoffhändler diese Regale auch mit unterschiedlicher Belastbarkeit käuflich erwerben. Bestimmte Hersteller bieten zu dem Produkte für sehr schwere, mittelschwere sowie leichte Lasten an. Für ein Freilager sollte man daher auf sehr stabile Rahmen setzen. Hierbei spielen bei der Auswahl ebenso auch die Windlasten eine wichtige Rolle. Palettenregale hingegen verfügen normalerweise über entsprechend höhenverstellbare Regalfächer, wobei wiederum der Ausdruck „Fächer“ etwas irreführend ist. Da auch die Palette eine sehr stabile Unterlage für diese Ware bildet, haben diese Regalfächer in der Regel gar keine flächigen Böden. So stellt man stattdessen die beladenen Paletten auf einen der beiden horizontalen Auflageträger ab, die an den beiden Seiten mit einem Regalrahmen verbunden sind. Diese Palette übernimmt in Folge eine Brückenfunktion.

Ein Kragarm-Regal muss grundsätzlich aus einem Grundfeld sowie zwei Kragarmen bestehen, damit dieses auch richtig aufgebaut und zugleich genutzt werden kann. Das gilt allerdings nicht nur für ein Schwerlastregal, sondern eher für kleine sowie leichte Varianten, wie zum Beispiel im Flur, in der Küche oder im Keller. Jedoch lässt sich dieser bestimmte Basisaufbau bei gewissen Lagersystemen beliebig erweitern und vergrößern. Ein Basisfeld besteht in der Regel aus zwei Seitenteilen, zwei passenden Horizontalen sowie einem diagonalen Verbinder. Hierbei lassen sich im Anschluss weitere Anbaufelder entsprechend anschließen. Für jeden weiteren Anbau werden im Anschluss ein weiteres Seitenteil sowie zwei waagrechte Verbinder benötigt. Bei größeren Regalsystemen hingegen muss aus Stabilitäts- sowie Sicherheitsgründen immer wieder ein zusätzlicher Kreuzverband entsprechend montiert werden. Regalfelder sind für Kragarm-Regale in vielen unterschiedlichen Ausführungen, Höhen sowie Tiefen erhältlich. So kann auch nach den entsprechenden Einsatzbereichen, Belastungen und Raumangeboten das optimale System zusammengestellt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Grund- und auch Anbaufelder wegen der gesamten Stabilität entsprechend tief sein sollten, wie auch die nutzbaren Kragarme. Der Abstand von den Bodenstützen wird auch als ein Achsmaß bezeichnet und kann daher ebenfalls und je nach Hersteller, Material, System und geplanter Belastung immer wieder variieren.

Flexibilität der Kragarme

Paletten lagern nicht nur auf Fachböden, sondern auch nur auf zwei vorhandenen Auflageträgern.
Da die Palettenregale aus wenigen Stahlprofilen entsprechend konstruiert sind, lassen sich diese einfach und schnell aufbauen. Diese Systeme können außerdem zu jeder Zeit erweitert werden. So sind die Auflageträger zwar für die Aufnahme von Paletten gedacht, jedoch lassen sich in der Praxis auch andere Ladehilfsmittel darauf abstellen, wie zum Beispiel Gitterboxen. Baumärkte, die in der Regel über wenig Lagerfläche verfügen und zusätzlich auf dieser möglichst weitere Regale unterbringen wollen, können auch über eine Sonderform von Palettenregalen nachdenken. Mobile Systeme, die sich dabei räumlich entsprechend verschieben lassen. So stehen bei diesen Systemen die meisten Regale unmittelbar nebeneinander, ohne dass ein ständiger Bediengang angeordnet wäre. Ganz ähnlich, wie man es auch von verschiebbaren Bücherregalen, wie beispielsweise in großen Bibliotheken kennt. Will jedoch ein Lagermitarbeiter ein ganz bestimmtes Regal ansteuern, dann muss dieser unter Umständen einige Regale verschieben, bis wiederum am Zielregal ein passenden Gang für den Gabelstapler entstehen lässt. So lassen sich auf minimaler Grundfläche sehr viele Regale unterbringen.

Befestigung der Kragarme

Kragarm-Regale sind in der Regel als ein Stecksystem ausgeführt. Die dabei separat erhältlichen Kragarme werden meistens ohne Schrauben in die Ständer eines Regals eingehängt und zum Beispiel mit Sicherungsstiften gesichert. Wie bereits schon erwähnt, braucht man mindestens zwei Kragarme für ein Grundfeld und nochmals einen weiteren für jedes passende Anbaufeld. Möchte man noch zusätzliche Ebenen einrichten und für eine Langgutlagerung nutzen, kann man dafür einfach zusätzliche Kragarme in weitere Regalständer einhängen. Damit dieses Lagergut auch sicher darauf liegt und nicht versehentlich seitlich verrutschen kann, müssen dabei alle Arme auf ein- und derselben Ebene eingehängt sein. So haben Kragarm-Regale, die für eine einseitige Nutzung entsprechend vorgesehen sind, einen L-förmigen Ständer, der wiederum mit Bodenankern sehr fest im Untergrund verschraubt sind. In der Regel werden die entsprechenden Bodenanker immer mitgeliefert. Diese sind unbedingt erforderlich, um für eine gute Stabilität und Sicherheit zu sorgen. Dieses Regal kann entweder unmittelbar an der Wand oder auch an der Rückseite von einem anderen Regals montiert werden. Diese einseitige Variante eines Kragarmregals kann dabei nur von vorne mit einem Lagergut bestückt werden. Auch die Entnahme von gelagerten Teilen ist dabei nur von der Vorderseite möglich. Bei dieser Option lassen sich Kragarme zum einen auf der Vorder- sowie zum anderen auf der Rückseite einhängen. So können beide Seiten mit Langgütern bestückt werden und anschließend für eine Entnahme genutzt werden. Auch die seitlichen T-Ständer müssen mit den Bodenankern und Schrauben im Untergrund sehr sicher befestigt werden. Grundsätzlich ist die Fixierung eine sehr wichtige Voraussetzung für eine gute Stabilität des Regalsystems.

Feldlast und Fachlast bei Kragarmregalen

Die maximale und höchstzulässige Tragkraft von einem Kragarm hängt meistens von dessen Länge und Tiefe ab. Diese kann also auch sehr stark variieren. Aus der Anzahl aller für eine bestimmte Ebene eingesetzten Kragarme ergibt sich daraus eine maximale Fachlast. Angenommen, man verwendet 400 mm tiefe Kragarme, von denen wiederum jeder Arm eine maximale Tragkraft von 200 Kilogramm hat. Verbaut man davon drei bei einem einseitigen Regal, beträgt die Fachlast eines entstandenen Regalfelds 600 Kilogramm. Damit auch die Rechnung in der Praxis exakt stimmt, muss dieses Gewicht des Lagerguts jedoch gleichmäßig auf alle Kragarme entsprechend verteilt werden. Die Feldlast wiederum ist eine Last, die ein komplettes Regalfeld, das aus einer oder mehreren Lagerebenen besteht, maximal tragen kann. Der passende Wert ist dabei von der Höhe der Ständer sowie auch von der Tiefe eines Regals abhängig. Wird ein Regalsystem von beiden Seiten genutzt, darf dabei jede Seite höchstens bis zu der Hälfte der zulässigen Feldlast mit entsprechenden Gütern bestückt werden.

Kragarmregal als Fachbodenregal

Wie bereits schon beschrieben, benötigen Schwerlast-Kragarmregale nicht zwingend Fachböden. In vielen Fällen liegt das entsprechende Langgut, wie zum Beispiel Balken oder Stangen, unmittelbar auf den Kragarmen. Dennoch sind für dieses Regalsystem auch Fachböden erhältlich. Diese werden entweder auf die vorhandenen Kragarme oder auch auf dem Fuß eines Regalständers gelegt, so dass dabei eine komplette Ablagefläche entsteht. Die plane und geschlossene Oberfläche schützt dabei empfindliche und lange Teile vor möglichen Verformungen, wie etwa einem Durchbiegen. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass man ein Kragarmregal mit vorhandenen Fachböden ebenfalls für eine Lagerung von Kartonagen sowie anderen Behältern nutzen kann. Diese Regalböden werden dabei aus verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel Stahl, Spanplatte oder auch Kunststoff gefertigt und stehen dabei in verschiedenen Tiefen und Breiten zur Auswahl.

Weiteres Zubehör für Kragarmregale

Wenn man ein Kragarmregal kaufen möchte, kann man dabei auf Modelle und Systeme verschiedener Anbieter zurückgreifen. Einige lassen sich auch miteinander verbinden, doch gerade bei äußerst umfangreichen Anlagen, entsprechend geplanten Erweiterungen sowie auch schnell passende Ersatzteile, ist es durchaus sinnvoll, immer alles von einem Anbeter oder auch Hersteller zu haben. Das gilt vor allem auch für gebrauchte Regalteile oder Regalsysteme. Vor allem im gewerblichen sowie industriellen Bereich werden oftmals robuste Lagerregale sehr häufig gebraucht angeboten und auch gerne gekauft. In der Regel braucht man für jedes Regal immer zwei Kragarme in den benötigten Tiefen. Für jedes Feld zwei entsprechende Horizontalverbinder und vor allem bei größeren Anlagen einen zusätzlichen Diagonal- und Kreuzverbinder, die man alle paar Felder zum Grundfeld anbauen muss, um ein auch Regal zu stabilisieren. Im gesamten Lieferumfang ist in der Regel nur ein solcher Verbund enthalten, der für ein Grundfeld vorgesehen ist. Verbinder für zusätzliche Anbauten kann man dann als Zubehör separat bestellen. Zum weiteren Zubehör zählen unter anderem Fachböden und Nivellierplatten aus einem Kunststoffmaterial für unebene Untergründe sowie auch Abrollsicherungen, die wiederum verhindern, dass ein Lagergut aus einem Regal rollen oder auch rutschen kann. Gerade bei geneigten Lagerebenen ist es zudem sehr wichtig, dass jeder Kragarm eine Abrollsicherung besitzt.

Die Sicherheit für Kragarmregale

Nahezu alle Schwerlast-Kragarmregale werden aus einem pulverbeschichtetem sowie verzinkten Stahlblech hergestellt. Diese Regale werden dabei zerlegt geliefert und anschließend vor Ort aufgebaut. Bei der Montage und Nutzung sollte man die folgenden Sicherheitshinweise berücksichtigen, um sich vor möglichen Pannen sowie Schäden zu schützen. Der Stützrahmen dieser Regale muss beim Aufstellen auf jeden Fall senkrecht stehen und exakt ausgerichtet werden. Dabei ist nur eine kleine Abweichung tolerierbar, da diese die Standsicherheit eines Regals nicht negativ beeinflussen kann. Hierfür sollte man passende Unterleg- oder auch Nivellierplatten aus Kunststoff verwenden, um entsprechend größere Abweichungen auszugleichen. Bei einem unebenen Boden werden diese Platten einfach unter die Regalständer gelegt. Für eine Montage, sowie den Aufbau und auch die Nutzung von Kragarmregalen gelten dabei die berufsgenossenschaftlichen Regeln.

Laut diesen Vorschriften muss bei diesen zusammenhängenden Regalsystemen grundsätzlich jedes fünfte Feld zusätzlich mit angeschraubten Kreuzstreben gesichert werden. Ebenso sollte man die optional erhältlichen Abrollsicherungen für entsprechende Ständerfüße und Kragarme verwenden, um die gesamte Sicherheit im Lager damit zu erhöhen. Diese Abrollsicherung wird mit Schrauben an der Oberseite entsprechend befestigt und sorgt dafür, dass dabei nichts aus einem Regal rollt, fällt oder rutscht. Diese sind aus einem verzinkten Metall sowie meistens in zwei Höhen erhältlich. Schwerlast-Kragarmregale sind dabei sowohl für Innen- wie auch Außenbereiche im Handel erhältlich. Regalsysteme, die für den Außenbereich mit einer zusätzlichen feuerverzinkten Oberfläche erhältlich sind, können ebenso auch in geschlossenen Räumen problemlos genutzt werden. Regalsysteme für den Innenbereich wiederum nicht in Außenbereichen, wo sie unter Umständen auch Witterungseinflüssen ungeschützt ausgesetzt sind.